Tübingen erhält Auszeichnung für Verwendung von Recyclingpapier

Die Universitätsstadt Tübingen wurde am Dienstag in Berlin im Bundesumweltministerium als „Recyclingpapierfreundlichste Mittelstadt 2026“ im Papieratlas-Städtewettbewerb ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr wurde in der Stadtverwaltung, der städtischen Hausdruckerei und den städtischen Schulen erstmals ausschließlich Recyclingpapier mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ verwendet. Im Vergleich zu Frischfaserpapier bewirkte die Stadt damit eine Einsparung von über 2,2 Millionen Liter Wasser und mehr als 500.000 Kilowattstunden Energie. „Es braucht Zeit, Überzeugungsarbeit und viele kleine Schritte, um nachhaltige Veränderungen dauerhaft in den Verwaltungsalltag zu integrieren. Dass sich dieser Einsatz nun auszahlt, freut mich ganz besonders“, sagt Bürgermeisterin Dr. Gundula Schäfer-Vogel, die den Award aus den Händen der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter entgegengenommen hat. Von den insgesamt 114 beteiligten Groß- und Mittelstädten setzte sich Tübingen im Papieratlas-Städtewettbewerb 2026 unter den Mittelstädten durch. Die Verleihung fand im Rahmen der Vorstellung des Papieratlas 2026 statt. Mit dem Preis als „Recyclingpapierfreundlichste Stadt“ zeichnen die Initiative Pro Recyclingpapier in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium, dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Hochschulverband jedes Jahr Städte und Kommunen aus, die ihren Papierverbrauch besonders nachhaltig gestalten. „Bei der nachhaltigen Papierbeschaffung nimmt die Universitätsstadt Tübingen eine Vorreiterrolle ein. Der Einsatz von Blauer-Engel-Papier erzielt spürbare ökologische Effekte und dient als inspirierendes Best-Practice-Beispiel für alle Kommunen“, sagte Marc Gebauer, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier. Die Stadtverwaltung arbeitet bereits seit 1990 konstant daran, Frischfaserpapier durch Recyclingpapier zu ersetzen. Aus diesem Jahr stammt die erste Papierverfügung, die seitdem mehrfach aktualisiert wurde. In allen Bereichen, wie beispielsweise im internen und externen Schriftverkehr, bei den Druckerzeugnissen, Bastelpapieren für Schulen und Kita und zuletzt im Stadtarchiv wurde Frischfaserpapier schrittweise durch Recyclingpapier ersetzt. Als Standard gilt dabei Recyclingpapier mit dem „Blauen Engel“, das die hohen Ansprüche an die Archivierbarkeit und die Optik mit den Zielen des Umweltschutzes am besten vereint.
(Pressemitteilung der Universitätsstadt Tübingen)

Author: DJ VERWALTUNGSSTELLE

Ich schreibe für die Verwaltungsstelle Kilchberg und gebe die amtlichen Mitteilungen der Stadt Tübingen, der Verwaltung und des Landkreises frei. Nicht alles, was von mir als Autor erscheint, habe ich selbst verfasst. Deshalb erscheint der Name des für den Beitrag verantwortlichen Verfassers am Ende des Artikels. Eigene Texte enthalten am Schluss meinen Namen.